Allgemein
Der neue Radschnellweg “RS7” in Lörrach
Neue Mobilitätsachse durch das Wiesental
Der Radschnellweg RS7 ist ein geplantes Infrastrukturprojekt des Landkreises Lörrach, das das Wiesental künftig mit einer leistungsfähigen und hochwertigen Radschnellverbindung erschließen soll. Ziel ist es, eine durchgängige Strecke für den Alltagsradverkehr zu schaffen, die insbesondere Berufspendlern, Schülerinnen und Schülern sowie Freizeitradelnden eine sichere und komfortable Alternative zum Auto bietet.
Der RS7 Wiesental ist Teil der landesweiten Strategie Baden-Württembergs, den Radverkehr auf stark frequentierten Pendelstrecken deutlich auszubauen und damit einen Beitrag zur Verkehrsentlastung, zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz zu leisten.
Was ist ein Radschnellweg?
Ein Radschnellweg unterscheidet sich grundlegend von klassischen Radwegen. Er ist speziell für längere Strecken im Alltag konzipiert und folgt festen Qualitätsstandards für den Radverkehr.
Typische Merkmale eines Radschnellwegs:
- durchgehend asphaltierter und hochwertiger Belag
- größere Breite für Begegnungs- und Überholverkehr
- möglichst wenige Unterbrechungen durch Kreuzungen oder Ampeln
- direkte, gut nachvollziehbare Linienführung
- Trennung vom Fußverkehr (wo möglich)
Radschnellwege sind damit nicht primär Freizeitrouten, sondern funktionale Verkehrswege – vergleichbar mit einer „Schnellstraße“ für den Alltagsradverkehr.
Geplante Strecke des RS7 im Wiesental
Der Radschnellweg RS7 soll das Wiesental auf einer Länge von rund 18 Kilometern durchqueren und folgende Orte im Landkreis Lörrach miteinander verbinden:
- Schopfheim
- Maulburg
- Steinen
- Lörrach
Von Lörrach aus ist perspektivisch ein Anschluss in Richtung Basel vorgesehen, sodass auch grenzüberschreitender Pendelverkehr möglich wird.
Die Trasse des Radschnellwegs Wiesental orientiert sich nicht eins zu eins am bestehenden Wiesentalradweg, sondern wird dort geplant, wo reale Alltagswege verlaufen. Der RS7 verbindet planmäßig Wohngebiete, Arbeitsplätze, Schulen und wichtige Einrichtungen miteinander.
Wiesentalradweg vs. Radschnellweg RS7
Der bereits bestehende Wiesentalradweg verläuft von Todtnau bis Basel und ist mit rund 53 Kilometern deutlich länger. Er dient jedoch überwiegend dem Freizeit- und Tourismusverkehr.
Der Wiesentalradweg
- Touristische Strecke für den Freizeitverkehr
- Gemeinsame Nutzung mit Fußgängern
- Wechselnde Breiten und Belege (Asphalt, Pflastersteine oder Feldwege)
- Viele Unterbrechungen durch Ampeln oder Kreuzungen
- Enge Kurven und weniger Möglichkeiten zum sicheren Überholen
Der Radschnellweg RS7
- Alltagsverbindung für schnelle und sichere Mobilität
- Kein oder kaum Verkehrsweg für Fußgänger
- Standatisierter Ausbau mit hochwertigem Belag
- Möglichst durchgängig ohne Unterbrechungen
- Radfahrer haben hier häufig Vorfahrt vor PKWs
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Aktueller Projektstand des Radschnellwegs RS7
Der RS7 befindet sich derzeit in der Planungsphase. Der Landkreis Lörrach ist Projektträger und arbeitet gemeinsam mit den beteiligten Kommunen an der Umsetzung der Radschnellverbindung.
Bisher erfolgt sind:
- Bürgerbeteiligung zur Streckenführung
- Entwicklung mehrerer Trassenvarianten
- politischer Grundsatzbeschluss zur Weiterverfolgung
- Beginn der Detail- und Umweltprüfungen
Noch offen sind:
- die endgültige Linienführung in einzelnen Abschnitten
- konkrete Bauabschnitte
- Zeitplan für die Realisierung
- Finanzierungsdetails
Der Radschnellweg RS7 im Landkreis Lörrach ist damit ein mittel- bis langfristiges Infrastrukturprojekt und kein kurzfristiges Bauvorhaben. Den aktuellen Stand des Projekts können direkt bei der Stadt Lörrach einsehen.
Bedeutung des RS7 für die Region
Unabhängig vom Immobilienmarkt bringt der Radschnellweg Wiesental für den Landkreis mehrere strukturelle Effekte:
- bessere Verbindung zwischen Wohn- und Arbeitsorten
- Entlastung des Straßenverkehrs
- Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Stärkung des Radverkehrs als echtes Verkehrsmittel im Alltag
- höhere Verkehrssicherheit für Radfahrende
Insbesondere im engen Wiesental, wo Straßenkapazitäten begrenzt sind, gilt der RS7 als wichtige Ergänzung zum bestehenden und mittlerweile stark belasteten Verkehrssystem. Wer heute im Berufsverkehr regelmäßig im Stau steht, könnte mit dem Radschnellweg künftig auf eine alltagstaugliche und zugleich gesündere Mobilitätsform umsteigen. Dank moderner E-Bikes und Pedelecs ist das Fahrrad längst nicht mehr nur ein Sportgerät, sondern für viele Menschen – unabhängig von Alter oder Fitness – zu einer realistischen Alternative im täglichen Verkehr geworden.
Auswirkungen auf den Immobilienmarkt im Landkreis Lörrach
Ein Radschnellweg klingt zunächst nach einem reinen Mobilitätsprojekt. Spannend wird es jedoch bei der Frage, wie der Radschnellweg RS7 den Landkreis Lörrach verändert – und was das konkret für den Immobilienmarkt und Ihre Immobilie bedeutet.
Mögliche positive Effekte
- bessere Anbindung an Arbeitsplätze und Schulen
- höhere Attraktivität für Pendlerhaushalte
- gesteigerte Nachfrage in angebundenen Lagen
- langfristig höherer Wohnkomfort
Grenzen der Wirkung
- keine kurzfristigen Preissprünge zu erwarten
- Wirkung stark abhängig von der konkreten Nähe zum Radschnellweg
- eher langfristiger Effekt über mehrere Jahre
Grundsätzlich gilt: Verkehrsinfrastruktur beeinflusst Immobilien nicht automatisch, aber sie verändert Standortqualitäten und damit langfristig auch den Marktwert von Immobilien. Wenn Sie eine Immobilie am geplanten Radschnellweg besitzen, lohnt sich eine kostenlose Immobilienbewertung – wir geben Ihnen gerne Auskunft darüber, wie sich die verbesserte Infrastruktur auf den Marktwert Ihrer Immobilie auswirkt.
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Fazit
Der Radschnellweg RS7 im Landkreis Lörrach ist in erster Linie ein regionales Mobilitätsprojekt mit dem Ziel, das Wiesental funktional besser zu verbinden. Seine Bedeutung liegt vor allem in der Verbesserung des Alltagsverkehrs, der Verkehrssicherheit und der nachhaltigen Mobilität.
Für den Immobilienmarkt Lörrach ist der RS7 kein spektakulärer Gamechanger, aber ein relevanter Standortfaktor, der langfristig die Attraktivität und Stabilität von Wohnlagen entlang der Strecke positiv beeinflussen kann – insbesondere dort, wo gute Erreichbarkeit zunehmend über Wohnentscheidungen bestimmt.
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Jessica Gempp
Geschäftsführerin
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